Pionierin mit Ballgefühl

Ein Mädchen, ein Ball, ein Traum – mit zwölf Jahren wurde Madeleine Boll zur ersten lizenzierten Fussballerin der Schweiz. Heidi Bühler-Naef (71) erzählt ihre Geschichte: vom Verbot durch Funktionäre, von italienischen Fussballabenden, von Durchhaltewillen und leiser Ironie. Heute ist Boll Vorbild und Namensgeberin des EM-Maskottchens – und ihr Stadion trägt ihren Namen.

Zum Lesen: Hier.⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

Starke Stimmen – starke Geschichte

Im Podcast «Geschichte» von SRF Wissen läuft derzeit eine dreiteilige Serie zur Geschichte des Frauenfussballs in der Schweiz. Sie erzählt von den ersten Pionierinnen, gesellschaftlichen Widerständen und dem langen Weg zur Anerkennung – bis hin zur Heim-EM 2025. Mit Stimmen von Historiker:innen, Spielerinnen und Zeitzeuginnen. Hörenswert, fundiert und bewegend.

Zum Hören: Hier.⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

Mehr als ein Spiel

Die Heim-EM 2025 ist ein sportliches Grossereignis – und ein gesellschaftlicher Moment mit Signalwirkung. Ein Generationentalk fragt: Wie kann das Turnier den Frauenfussball in der Schweiz nachhaltig stärken? Katharina Ali-Oesch (55) und Alana Burkhart (25) diskutieren über Sichtbarkeit, Gleichstellung und die Zukunft des Sports. 

Zum Schauen: Hier [Livestream].⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

Gastronomie im Offenen Höchhus bedeutet mehr als Essen und Trinken. Sie lebt von Menschen, die mitwirken: Freiwillige, die Gastgeber:innen sind und mitanpacken. Menschen mit Behinderung, die in Zusammenarbeit mit der Stiftung SILEA täglich im Café arbeiten. Menschen mit Fluchterfahrung, die hier Struktur finden, Sprache üben, Teil des Dorfes werden. Und eine Leitung, die mit Feingefühl koordiniert, vermittelt und begleitet.

Diese Vielfalt ist bereichernd – aber auch herausfordernd. Unterschiedliche Sprachen, Hintergründe und Erfahrungen treffen aufeinander. Das braucht Zeit, Geduld und Offenheit. Doch genau darin liegt die Kraft: In der gemeinsamen Arbeit entsteht Vertrauen und Zugehörigkeit.

Das ist es, was wir meinen, wenn wir sagen: Wir machen soziale Gastronomie.

Ein Apéro als Dank

Wenn wir für Unterstützer:innen ein Apéro zubereiten dürfen, ist das immer etwas Besonderes. Seit der Eröffnung begleitet uns die Raiffeisenbank Steffisburg – ob bei Public Viewings, Veranstaltungen oder dem Höchhus-Flohmi. Am vergangenen Mittwoch durften wir uns mit einem Apéro bedanken – natürlich hausgemacht im Rahmen unserer sozialen Gastronomie.

Hausgemacht und gut

Donnerstagabend ist Burgerabend im Offenen Höchhus. Die Burger wurden in den letzten Monaten mit viel Hingabe entwickelt, getestet, verbessert – von einem Team aus Freiwilligen, Menschen mit Behinderung und Mitarbeitenden. Herausgekommen ist ein Menü, das überzeugt: hausgemacht, frisch, fein. Nur eines fehlt noch: mehr Gäste!

Darum gilt ab sofort: Weitersagen, Werbung machen, mitbringen – denn diese Burger verdienen Publikum.

Und: Am nächsten Burgerabend steigt auch wieder unser Pubquiz! Ein Abend voller Fragen, Überraschungen und guter Stimmung. Jetzt anmelden (info@offeneshoechhus.ch) und mitraten!

Magazin, Beilagen, Briefkästen

Über 20 neue redaktionelle Beiträge – geschrieben von freiwillig engagierten Autor:innen – machen die nächste Ausgabe unseres Magazins lesenswert. In wenigen Tagen geht sie in den Versand, damit sie pünktlich am 7. Juli in den Briefkästen unserer Mitglieder und Abonnent:innen liegt.

Was man dabei leicht vergisst: Auch die Beilagen gehören dazu. Dieses Mal waren es besonders viele – fast 2000 Flyer, die sortiert, gefaltet und vorbereitet werden mussten. Ein grosses MERCI an all die Gastgeber:innen im Offenen Höchhus, die in ruhigen Momenten ganz nebenbei dafür gesorgt haben, dass alles bereit ist.

Unauffällig unverzichtbar

Vier bis sechs Korrektor:innen lesen jedes Heft vor dem Druck aufmerksam durch – Satz für Satz, Komma für Komma. Sie sorgen dafür, dass unser Magazin nicht nur lesenswert, sondern auch sprachlich stimmig ist. Während Autor:innen und Fotograf:innen mit Namen und Bildern präsent sind, bleibt ihre Arbeit meist im Hintergrund.

Für die Sommerausgabe 2025, die am 7. Juli erscheint, waren Heinz Gfeller (75), Caroline Böhlen (69), Markus Thurian, Martin Rüedi (61) und Erika Kestenholz (77) im Einsatz. Ein grosses Merci!

Anmeldung und weitere Informationen: 

Programm