Hoffnung weitergeben

Wie können wir inmitten von Krisen den Mut zum Handeln bewahren? Die Buchbesprechung von Gabriele von Arnims Werk zeigt, warum Hoffnung und Verantwortung zusammengehören – und erinnert daran, dass unser Handeln heute darüber entscheidet, welche Zukunft kommende Generationen vorfinden.

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KI gestalten statt erleiden ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

Der Ururenkel:innen-Test stellt auch beim Thema Technologie eine grosse Frage: Wie wollen wir KI nutzen – für das Wohl kommender Generationen oder für kurzfristigen Profit? Am 18. Oktober 2025 diskutierten drei Expert:innen Chancen, Gefahren und die Verantwortung, die wir heute übernehmen müssen. 

Zum Schauen: Hier. 

Unendliches Wachstum in einer endlichen Welt?

Wenn wir den Ururenkel:innen-Test anwenden, führt kaum ein Weg am Thema Klima vorbei. Was hinterlassen wir den kommenden Generationen: eine überhitzte Erde oder die Chance auf ein gutes Leben? Am Generationenforum vom 3. Mai 2023 diskutierten Mathias Binswanger und lokale Podiumsgäste über Wachstum, Grenzen – und darüber, warum Verzicht manchmal auch Glück bedeuten kann.

Zum Hören: Hier.

Willkommen, Madame Frigo! 

Seit Kurzem steht neben dem Offenen Höchhus eine neue Mitbewohnerin: Madame Frigo. Sie ist ein öffentlicher Kühlschrank, in den alle Lebensmittel legen können, die sie nicht mehr brauchen – und aus dem sich andere bedienen können.

So einfach kann Verantwortung aussehen: Essen teilen statt wegwerfen. Jeder gerettete Apfel, jedes Stück Brot, das nicht im Abfall landet, ist ein kleiner Beitrag für eine nachhaltigere Zukunft. Madame Frigo ist für alle offen – vorbeikommen, hineinschauen, etwas bringen oder mitnehmen.

Engagement, das Generationen trägt 

Freiwilligenarbeit wirkt oft ganz unmittelbar: Menschen helfen, begleiten, schaffen Begegnungen. Doch ihre Wirkung reicht weiter, als man auf den ersten Blick denkt. Sie stärkt den sozialen Zusammenhalt, macht Gemeinschaften widerstandsfähiger und sorgt dafür, dass Wissen, Erfahrungen und Fähigkeiten von einer Generation an die nächste weitergegeben werden.

Viele nachhaltige Ideen entstehen aus freiwilligem Engagement: Food-Waste-Initiativen, Repair-Cafés, Gemeinschaftsgärten oder Nachbarschaftsprojekte. Was als kleiner Einsatz beginnt, entwickelt sich über die Jahre zu Strukturen, die bleiben – und unser Zusammenleben nachhaltig verändern.

Genau hier zeigt sich auch die Verbindung zum Ururenkel:innen-Test: Freiwilligenarbeit denkt weiter als bis zur eigenen Generation. Sie schafft Grundlagen, von denen auch kommende Generationen profitieren.

Dass diese Wirkung gross ist, zeigt auch der neue Freiwilligen-Monitor Schweiz: Zwei Drittel der Bevölkerung engagieren sich – und leisten damit nicht nur heute, sondern auch morgen einen Beitrag für eine nachhaltige Gesellschaft.

Wachs mit Raffinesse 

Kaum ist das Generationenfestival vorbei, reden wir schon vom Kerzenziehen … 

Damit wir dabei etwas weniger Paraffin brauchen, sammeln wir seit letztem Jahr Wachsreste – ein kleiner, aber feiner Beitrag zu etwas mehr Nachhaltigkeit. Doch wie kriegen wir all das gesammelte Wachs so klein, dass es eingeschmolzen werden kann?

Bisher war das eine ziemlich mühsame Arbeit für unsere Zivis. Doch jetzt haben wir eine clevere Lösung: Daniela Rohrer, freiwillig Engagierte in der Gastronomie im Offenen Höchhus und im Team «Kerzenziehen» hat eine alte Zylissraffel mitgebracht. Damit lassen sich die Wachsreste ruckzuck raspeln – fast wie Käse. Eine einfache Idee, die uns viel Arbeit erleichtert.

Anmeldung und weitere Informationen: 

Programm

Empathie im Netz?

Wie viel Empathie nehmen wir eigentlich mit ins Netz? Am Generationenfestival hat Rebecca Horner mit Netpathie gesprochen. Am Stand konnten Besucher:innen herausfinden, welcher «Digitaltyp» sie sind – Beobachter, Enthusiast, Anwender oder Mitgestalter – und gemeinsam über respektvolles Verhalten online diskutieren.

«Wir gehen auch digital so miteinander um, als würden wir uns in die Augen schauen», betont Netpathie. Solche einfachen Regeln zeigen: Unser Verhalten heute prägt, wie wir auch morgen zusammenleben – online wie offline, über alle Generationen hinweg.

Übrigens: Am 13. Oktober 2025, 19 Uhr, laden wir gemeinsam mit Netpathie im Rathaus Thun zum Podium «Empathie im digitalen Zeitalter» ein. Weitere Infos folgen.