Ein Hoch auf die «alte Webseite»

Seit August 2017 gibt es unsere «alte Webseite» – und hat uns in dieser Zeit treu begleitet. Gebaut wurde sie damals von Manuel Meister, in bester UND-Manier: spontan, pragmatisch und mit einer guten Portion Improvisation. In einer echten Nacht-und-Nebel-Aktion ging sie online – und blieb. Dieses Video zeigt den Moment, als die Seite damals online ging. «Ich bin müde», war das verständliche Fazit von Manuel Meister – nach hunderten Stunden Arbeit.

Über all die Jahre ist sie mitgewachsen: mit unseren Projekten, Ideen und Menschen. Besonders die bunten Kacheln des Veranstaltungskalenders haben uns inspiriert – sie prägten lange unser Erscheinungsbild und tauchten in vielen Kommunikationsmitteln wieder auf.

Doch irgendwann kam der Moment, an dem die Seite mit unserer Entwicklung nicht mehr ganz Schritt halten konnte. Die Organisation wurde vielfältiger, die Bedürfnisse komplexer – und die Technik ein bisschen müde.

Darum schicken wir sie nun mit grosser Wertschätzung in den wohlverdienten Ruhestand.

Von der ersten Skizze bis ins Netz

Alles begann im Spätherbst 2024. Elias Rüegsegger (31) und Rebekka Flotron (30) sassen bei unserem Vorstandsmitglied Heidi Bühler-Naef (72) in Gümligen am Tisch – zusammen mit ihrem Partner Uli Schaefer – und diskutierten über die neue Webseite von UND Generationentandem.

Die Devise: Einfach drauflos! 
Natürlich mobile first, denn die meisten schauen Webseiten sowieso auf dem Handy an. 
Skizzen wurden gezeichnet, durchgestrichen, neu gezeichnet. Modern sollte die Seite werden, vielfältig, leicht zu bedienen – und ganz UND Generationentandem.

Wenn wir diese frühen Entwürfe heute anschauen, müssen wir schmunzeln: Dass daraus tatsächlich etwas Gutes entstanden ist, grenzt fast an ein Wunder. 

Dann kam Mehmet Gökmen (39) ins Spiel. Wir gaben ihm unsere Zeichnungen und sagten ungefähr: 
«Bitte mach das so. Oder vielleicht doch lieber anders. Oder doch wieder so.» 
Kurz: Wir waren keine einfachen Auftraggeber:innen. 
Aber Mehmet blieb geduldig – und hat es einfach gemacht.

Und jetzt ist sie da: unsere neue Webseite. 
Noch nicht perfekt (das wäre ja langweilig), aber lebendig, übersichtlich und ganz UND Generationentandem. 
Wir haben grosse Freude daran – und hoffen, ihr auch! 

Das «Neu» an der neuen Webseite

Die neue Webseite ist nicht nur moderner, sie bildet auch die Struktur von UND Generationentandem klarer ab. Unsere Organisation besteht heute offiziell aus sechs Bereichen: Programm, Magazin, Begegnungszentrum Offenes Höchhus, Freiwilligenarbeit, Digitale Teilhabe und Innovation.
Diese Bereiche haben sich in den letzten Jahren etabliert – und auf der neuen Seite sind sie nun deutlich sichtbar: auf der Startseite und in der Navigation. Damit spiegelt die Webseite unser aktuelles Portfolio wider, das in den vergangenen Monaten von Tabea Keller (26), unserer Mitarbeiterin Generationenfragen, entwickelt wurde.

Auch im Magazin hat sich einiges verändert: Früher waren dort nur die einzelnen Magazinausgaben zu sehen – neu findet man sämtliche redaktionellen Beiträge, die je erschienen sind. Denn alle Inhalte, egal ob online oder gedruckt, gehören zum Magazin.

Und dann gibt es da noch unseren ganzen Stolz: UND-Play.
Seit es Veranstaltungen bei UND Generationentandem gibt, werden auch Gespräche, Podcasts und Videos produziert – viele davon sind über die Jahre ein wenig in Vergessenheit geraten. Mit UND-Play geben wir diesen Inhalten einen neuen Platz. Hier findet sich alles an einem Ort: alle Podcasts, alle Videos, alle Stimmen von UND Generationentandem.

Ein paar Fun Facts zum Thema «Webentwicklung»

Code ist wie Lego. 
Jede Webseite besteht aus Bausteinen – HTML für die Struktur, CSS fürs Aussehen und JavaScript für die Bewegung. Alles, was man online sieht, ist im Grunde clever gestapeltes Lego aus Zeichen.

Farbe ist nie nur Geschmackssache. 
Farben im Webdesign haben messbare Wirkung: Blau schafft Vertrauen (darum nutzen es viele Banken), Gelb zieht Aufmerksamkeit an, und Grün wirkt beruhigend. Auch bei unserer neuen Seite steckt hinter jedem Farbton eine kleine Absicht.

Jede Millisekunde zählt.
Wenn eine Webseite länger als drei Sekunden lädt, springen im Schnitt 40 Prozent der Besucher:innen wieder ab. Ladezeit ist also nicht nur Technik – sie entscheidet, ob jemand bleibt oder geht.

Barrierefreiheit ist kein Extra. 
Gutes Webdesign muss auch für Menschen mit Seh-, Hör- oder Motorik-Einschränkungen funktionieren. Das heisst: klare Kontraste, gut lesbare Schriften und sinnvolle Tastaturnavigation – Dinge, die übrigens allen helfen.

Eine Webseite ist nie fertig. 
Webseiten sind lebendige Systeme. Sie brauchen Updates, Anpassungen und manchmal neue Ideen. Oder anders gesagt: Wer mit seiner Webseite «fertig» ist, hat schon den Anschluss verpasst.

Tickets gibt es auf Eventfrog, Theater in Thun oder via ticketing@theaterinthun.ch

«Der Besuch der alten Dame»
⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Freitag, 31.10.2025 | 19.30h | KKThun

Wir beginnen mit einem Besuch… Was bedeutet ein Besuch? Ein freudiges Wiedersehen? Ein kurzer Moment der Erinnerung? Oder der Anfang vom Ende? Wenn Claire Zachanassian zurückkehrt, ist es mehr als ein Besuch – es ist Abrechnung, Macht und Rache. Und doch bleibt alles im Rahmen der Höflichkeit, nirgends bröckelt die Fassade. Bis sie ein Angebot macht, das niemand ausschlagen kann.

Mit einer Stückeinführung um 18.45h im Schadausaal, KKThun.

«dodoLogie»
⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Donnerstag, 27.11.2025 | 20.00h | KKThun

Seit fünf Jahrzehnten steht sie auf der Bühne – und kein bisschen leiser: Dodo Hug feiert ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum mit dodoLogie, einer ganz persönlichen Rückschau voller Lieblingslieder.

Mit feiner Ironie, sprachlicher Raffinesse und einem offenen Ohr für Zwischentöne, entführt sie ihr Publikum in eine Welt voller Klangfarben und Charaktere. Mal schmunzelnd, mal nachdenklich, immer mit Herz und Haltung – begleitet von ihrer Band entsteht ein Abend, der nicht nur Ohren, sondern auch Seele berührt.

«Elvis lebt! Ein Abend mit Hitz, Witz und Rock ‘n’ Roll»
⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Samstag, 06.12.2025 | 19.30h | KKThun

Zwischen groovendem Rock ‘n’ Roll und verspielter Bühnenfantasie lässt Schauspieler und Kabarettist Diego Valsecchi den King auf ganz eigene Weise weiterleben.

Sein Elvis ist nicht nur eine Hommage, sondern Wiedergeburt – augenzwinkernd, poetisch und voller Herzblut. Gemeinsam mit starken Stimmen und mitreissender Live-Band verleiht er den Klassikern von Presley neues Leben – frisch interpretiert, aber mit tiefem Respekt für das Original.

Dieses Inserat ist Teil eines Tauschgeschäfts: Wir durften in der Broschüre des Theater in Thun inserieren – das Theater in Thun dafür bei uns im Newsletter. Es fliesst kein Geld, nur Inhalte.