Veranstaltungstipp von anderswo⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

Die reformierte Kirche Steffisburg lädt zu einem Gespräch ein, das selten öffentlich geführt wird – und gerade deshalb wichtig ist. Unter dem Titel «#different – Erzähl mir von Dir» sprechen zwei Betroffene über Totgeburt, Fehlgeburt und Kindsverlust.

  • Montag, 24. November, 20 Uhr
    Kirchgemeindehaus Oberdorf, Steffisburg

UND-Runde: Gemeinsam über Fragen unserer Zeit sprechen⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

Die UND-Runde gehört seit Jahren zu unseren konstantesten Formaten. Alina Gerber (35) und Fritz Zurflüh (71) laden einmal im Monat zu einem offenen Gespräch ein – unkompliziert, generationenübergreifend und immer nah an Fragen, die viele von uns beschäftigen.

Warum das relevant ist? Weil politische Teilhabe nicht nur bei Abstimmungen stattfindet. Sie beginnt im kleinen Rahmen: wenn wir erzählen, zuhören, Unsicherheiten teilen und herausfinden, wie andere Menschen Dinge sehen. Genau dafür bietet die UND-Runde einen Ort. Am Dienstag, 2. Dezember geht es um die Frage: «Was glaubst du (noch)?» – eine Einladung, darüber zu sprechen, was uns Orientierung gibt und was ins Wanken geraten ist.

Wenn politische Unterschiede wachsen⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

Mehrere aktuelle Studien zeigen: Junge Frauen und junge Männer unterscheiden sich politisch heute stärker als früher. Das ist kein Randphänomen – es prägt Wahlen, Debatten und das Zusammenleben. Damit rückt eine zentrale Frage in den Fokus: Wie gelingt Austausch, wenn sich die politischen Orientierungen zunehmend unterscheiden?

Im April 2025 haben wir genau darüber diskutiert – und der Abend hat gezeigt, wie schnell die Diskussion in bekannte Muster kippt, aber auch, wie gross der Bedarf nach Austausch bleibt.

Zum Schauen: Hier.

Neutralität – mehr als ein historischer Begriff

Die Neutralität gehört zu den Themen, bei denen Fakten, Geschichte und Identität schnell ineinanderfliessen. Viele Menschen verbinden damit ein klares Bild – selbst wenn die Realität oft komplexer ist. Genau diese Spannung zeigt sich immer wieder in Diskussionen: zwischen Tradition und Gegenwart, zwischen Selbstverständnis und internationaler Wahrnehmung.

In unserem Artikel «Irritierender Mythos?» kommen zwei Generationen ins Gespräch darüber, wie Neutralität entstanden ist, wie sie sich verändert hat und warum sie politisch so wirkmächtig bleibt.

Zum Lesen: Hier.

Wenn digitale Räume den Ton vorgeben⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

Politische Teilhabe findet längst nicht mehr nur in Parlamentsälen, an Stammtischen oder an der Urne statt – ein grosser Teil unserer Meinungsbildung passiert online. Umso entscheidender ist die Frage, wie wir dort miteinander umgehen. Rauere Debatten, Missverständnisse und Hate Speech können schnell dazu führen, dass sich Menschen zurückziehen oder gar nicht erst zu Wort melden.

Unser Digitalpodium vom 13. November 2025, unter der Moderation von Nicolas Berger (21), hat diese Entwicklung aufgegriffen und gezeigt, was passiert, wenn digitale Räume nicht mehr verbinden, sondern ausschliessen – und weshalb es eigentlich neue Formen des Dialogs braucht, die auch online tragen.

Zum Hören: Hier.

Neben dem täglichen Gastronomieangebot – Kaffee, Kuchen, Suppe, Salat und Sandwiches – finden im Begegnungszentrum auch diese wöchentlichen und monatlichen Angebote statt:

  • Zäme Zmittag esse 
    Dienstag, 25. November 2025, 12 Uhr 
    Dienstag, 2. Dezember 2025, 12 Uhr
    Anmeldung: gastro@generationentandem.ch
  • Burgerabend
    Donnerstag, 27. November 2025, ab 17 Uhr
    Donnerstag, 4. Dezember 2025, ab 17 Uhr
  • Pizzaabend
    Freitag, 28. November 2025, ab 17 Uhr
    Freitag, 5. Dezember 2025, ab 17 Uhr
  • Zäme zmörgele 
    Samstag, 29. November 2025, 10 Uhr
    Anmeldung: fruehstuecken@offeneshoechhus.ch

Essen verbindet

Im Begegnungszentrum zeigt sich jeden Tag: Essen bringt Menschen zusammen. Wer bei uns zu Mittag isst, kommt schnell mit anderen ins Gespräch – unabhängig von Alter, Herkunft oder Budget. Es gibt keine Konsumationspflicht und alle können mithelfen, wenn sie möchten. So entsteht ein Ort, an dem viele Menschen selbstverständlich dabei sind.

In diesem Sinn ist Essen auch politisch. Es schafft Zugang, macht Teilhabe möglich und zeigt, wie Begegnung gelingen kann, wenn alle willkommen sind.

Raum für Teilhabe – auch durch Reservationen

Im Begegnungszentrum kannst du günstig Räume reservieren – für Sitzungen, Kurse oder Treffen aller Art. Ein eigener Raum macht vieles möglich: Menschen kommen zusammen, sprechen miteinander und planen Dinge, die ihnen wichtig sind. So entsteht ein Ort, an dem Ideen wachsen können. Teilhabe beginnt oft genau dort – wenn Menschen den Platz haben, sich auszutauschen und gemeinsam etwas zu tun.

Sprachtandems im Höchhus

Wenn man am Montagmittag im Begegnungszentrum ist, sieht man – oft gleich beim Fenster – Mehmet und Beatrice. Sie lernen Deutsch.
Am Freitagnachmittag ab 16 Uhr trifft man Nadiia und Verena – auch sie lernen Deutsch.
Und am Montagnachmittag sitzen vielleicht Olha und Anna Maria zusammen – ebenfalls beim Deutschlernen.

Alle sechs engagieren sich bei UND Generationentandem, auf unterschiedliche Weise. 

Sie nehmen sich Zeit füreinander und üben das, was im Alltag gebraucht wird. Nicht im Kursraum, sondern im direkten Austausch. Denn wer eine Sprache besser versteht, kann auch leichter mitreden – bei UND Generationentandem und darüber hinaus.

Sprachcafé und CineClub

Unter unseren Engagierten gibt es viele, die Sprachen lieben. Zwei von ihnen, Verena Nietlisbach und Alina Gerber (35), leiten das Sprachcafé, das jeweils am ersten Samstag im Monat stattfindet. Ab 2026 verantworten sie zudem den neuen CineClub: Einmal im Monat zeigen wir einen Film in Originalsprache (mit Untertiteln) – und kommen danach gemeinsam ins Gespräch.

Save the Date: CineClub (Español) | Donnerstag, 22. Januar 2026, 19 Uhr 

Helfer:innen fürs Kerzenziehen in Bern gesucht!

Bern hat vieles: schöne Lauben, gute Stimmung – und im Dezember auch unser Kerzenzieh-Häuschen im Generationenhaus. Damit alles rund läuft, suchen wir noch freiwillige Helfer:innen für die Schichten vor Ort. Neben dem Kerzenziehen gibt es auch wieder ein kleines Gastronomieangebot.

Jetzt anmelden:

Vielen Dank für eure Unterstützung!

PS. Habt ihr schon die schöne Illustration auf unserem Flyer gesehen? Sie ist von Kilian Takagawa (24), unserem Praktikanten im Rahmen von Arbeitsintegration. 

Innovation

Einfache Sprache hilft allen

Einfache Sprache ist wichtig. Viele Menschen haben Mühe mit langen Sätzen, Fremdwörtern oder komplizierten Erklärungen. Das hat nichts mit Bildung oder Alter zu tun. Es passiert uns allen.

Auch wir bei UND Generationentandem merken: Einfach zu schreiben ist gar nicht so einfach. Manchmal werden unsere Texte zu lang oder zu schwierig. Deshalb üben wir ständig – bei Konzepten, auf Flyern oder in den sozialen Medien.

Einfache Sprache hilft vielen Menschen. Sie schafft Zugang. Sie macht Informationen klar. Und sie schliesst niemanden aus.
Noch nie hat sich jemand ausgeschlossen gefühlt, weil ein Text verständlich war.

Wer mehr darüber lernen möchte:
Am 19. Februar 2026, um 19 Uhr, gibt es in unserer Kursreihe DiaLogisch einen Kurs mit dem Titel «Einfache Sprache – für alle verständlich».

Programm

Nicolas (21) beim Lismiträff

Die Fachstelle Alter, Integration und Frühe Förderung der Gemeinde Kehrsatz hat bei uns eine Technikhilfe angefragt – als zusätzliche Unterstützung für ihr Angebot «Handyhülf im Lismiträff».

So war ich zweimal an einem Montag im Ökumenischen Zentrum Kehrsatz im Einsatz. Die meisten Fragen bezogen sich auf das Smartphone und verschiedene Apps: Wie lösche ich eine App? Was brauche ich, um Tickets über die SBB-Mobile-App zu kaufen?

Einige Besucherinnen hatten ihre Fragen im Voraus notiert, andere stellten sie spontan vor Ort.

Es war eine gute Erfahrung, in diesem Rahmen Technikhilfe zu leisten.

Ich hoffe, dass wir mit dem «Café digital» ab Januar einen ähnlichen Raum im Begegnungszentrum anbieten können.

Tickets gibt es auf Eventfrog, Theater in Thun oder via ticketing@theaterinthun.ch

«Die Zauberflöte»

Samstag, 13.12.2025 | 19.30h | KKThun

Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart verbindet effektvoll märchenhafte Motive und fragt nach der Bedeutung von Freundschaft, Wahrheit, Vernunft und der magischen Kraft der Musik. Am Ende ist es jedoch die Liebe, die alle Gefahren überwinden kann.

Mozarts wohl rätselhafteste Oper wurde 1791 in Wien uraufgeführt und begeistert mit ihren unvergesslichen Melodien bis heute Gross und Klein.

Mit einer Stückeinführung um 18.45h im Schadausaal, KKThun.

«So ein Chaos!» 

Sonntag, 25.01.2026 | 15.00h | Theater Alte Oele

Peinlich, peinlich. Beinahe hätten Simon und sein Hund Monty Rahels Geburtstag vergessen. Darum ab in die Küche!

Zusammen wollen die Freunde eine fantastisches Überraschungsmenu zaubern. Bloss: Die Spiellust geht mit den beiden durch. Ihre Fantasie sprudelt, schäumt und zischt. Ob da am Ende etwas Essbares auf den Tisch kommt?

Ab 6 Jahren.

«Bänz Friedli räumt auf»

Freitag, 30.01.2026 | 20.00h | KKThun

Jeder Abend ein Unikat, jeder Satz ein Treffer: Bänz Friedli verbindet kluge Satire mit persönlichem Witz und spitzbübischer Schlagfertigkeit. Mit Elementen aus Stand-up, Lesung und Satire hat Friedli seinen ureigenen Stil geprägt; erzählerisches Kabarett, politisch und radikal persönlich.

In seinem 6. Soloprogramm stösst er auf überraschende Fundstücke aus der eigenen Kindheit, versucht sich im Zwiegespräch mit seiner Grossmutter und einer zukünftigen Enkelin einen Reim auf die Gegenwart zu machen und blickt in die Zukunft.

Dieses Inserat ist Teil eines Tauschgeschäfts: Wir durften in der Broschüre des Theater in Thun inserieren – das Theater in Thun dafür bei uns im Newsletter. Es fliesst kein Geld, nur Inhalte.