Öffnungszeiten 2025
Thun – 5.–23. Dezember 2025
Mo–Sa 11–20 Uhr | So 11–18 Uhr

Bern – 1.–23. Dezember 2025
Mo–Fr 14–20 Uhr | Sa 10–18 Uhr

Blick hinter die Kulissen #1

Daniela Rohrer erzählt, wie unser Gastroangebot entstand …

Während ich diese Zeilen schreibe, stecken wir noch voll in der Produktionsphase der im Gastrohäuschen im Berner Generationenhaus anzubietenden Happen. Ob sie reissenden Absatz finden oder im Wärmeschrank auf Kundschaft hoffen werden, steht noch in den Sternen.

Im Februar wird es ein Jahr her sein, seit wir im Kerzenzieh-Debriefing beschlossen haben: Im Advent 2025 fallen die Hotdogs weg – wenigstens eine kleine Steigerung im Angebot muss her. Und damit begann die Suche nach Alternativen.

Zu Beginn sprudelte ich vor kreativen – rückblickend in der Umsetzung eher unrealistischen – Ideen, die mich heute zum Schmunzeln bringen. Zwei Beispiele:

  • Spinat-Seidentofu-Quiche mit selbstgemachtem Mürbeteig
  • Wienerli im handgemachtem Dinkelkuchenteig

Getestet wurde tatsächlich alles – sowohl zuhause als auch in der Küche im Begegnungszentrum von UND Generationentandem.

Nach einiger Zeit meldete sich dann die Einsicht: Der Gesundheitsaspekt würde wohl nur eine Nebenrolle spielen. Also wagte ich mich an «Rough Puff Pastry», die vereinfachte Version eines echten Blätterteigs. Einfacher, ja. Aber auch gleich gut? 
Die Erleichterung war gross, als ich in der Küche des Begegnungszentrums entdeckte, dass es diesen Teig fixfertig auf einer 3.5-Meter-Rolle gibt. Eine akzeptable Alternative für mich, der Abfallberge von Verpackungsmaterial ein Graus sind.

Es folgten zahlreiche Degustationen veganer Würstchen verschiedener Hersteller. Zudem fiel die Wahl für das süsse Angebot auf eine Apfel-Birnen-Tasche mit weihnachtlichen Gewürzen. Die Idee dazu kam mir beim nächtlichen Sinnieren über frühere Zeiten: Wie wir uns als Teenies vom Land zuerst bei McDonald’s Burger, Pommes und den legendären Apfeltaschen stärkten, bevor wir durch die angesagten Läden Berns zogen.

Der aktuelle Stand – gefroren und bereit für den Backofen vor Ort:

  • Über 300 Wienerli im Teig
  • 80 vegane Würstchen im Teig
  • 300 Apfel-Birnen-Taschen
  • 300 Liter Kürbissuppe, gezaubert von Stephan Marolf an der Hotelfachschule Thun

An dieser Stelle: Lieben Dank, Stephan!

Daniela sagt «Merci»! 

Ein herzliches Merci an alle, die mitgedacht, gekostet und mit ihrer Gastro- und Organisationsexpertise unterstützt haben. 

Ein besonderes Dankeschön geht an Maurice, Nils, Arab, Carlos, Lee, Olena und Riccy (und bitte verzeih mir, wenn ich dich hier nicht erwähne, obwohl du auch deinen Teil dazu geleistet hast – ich war nicht immer dabei und habe es wohl nicht mitbekommen), die bei der Produktion mit angepackt haben.

Ich freue mich auf die glücklichen Gesichter von Kindern und Erwachsenen, die den Hof des Generationenhauses stolz mit ihren selbstgezogenen Kerzen verlassen – und bin gespannt, ob unser Gastroangebot ebenso Anklang findet.

Allen eine wundervolle Adventszeit!

UND sagt «Merci»!  

Ein herzliches MERCI geht an Daniela, die das Gastroangebot in diesem Advent mit viel Einsatz und Experimentierfreude entwickelt hat. Vieles, was ihr hier lest, wurde über Monate getestet und neu gedacht.

Danke, Daniela, fürs Dranbleiben und Mitgestalten.

Blick hinter die Kulissen #2

Unser selbstgebautes Kerzenziehhaus in Thun

Dieses Jahr hat unser Kerzenziehen in Thun ein eigenes Zuhause bekommen. Nicht gemietet – sondern selbst gebaut. Entstanden ist das Häuschen in der Schreinerei von Ernst Schiffmann in Homberg, wo während einer Woche verschiedene Engagierte von UND Generationentandem mit Pinsel und Rolle im Einsatz waren.

In Zweierteams wurden die Holzteile gestrichen, vorbereitet und für den späteren Aufbau markiert. Stück für Stück entstand ein Häuschen, das stabil, wetterfest und wiederverwendbar ist – und das wir künftig jedes Jahr auf dem Mühliplatz aufstellen können.

Für uns ist es mehr als ein praktisches Gebäude: Es ist ein Gemeinschaftswerk, an dem viele Hände mitgearbeitet haben und das nun ein Stück UND-Identität trägt.

Vom 5. bis 23. Dezember 2025 stehen wir damit auf dem Mühliplatz in Thun.
Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch.

Magazin⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

Zum Jahresende liegen Abschied und Neuanfang oft nah beieinander. Vielleicht passt gerade deshalb dieses Gespräch besonders gut in diese Zeit: Unter der Moderation von Tabea Keller (26) sprachen eine Hebamme und ein Bestatter beim letzten Generationentalk darüber, wie sie Menschen an den beiden Polen des Lebens begleiten – mit Sorgfalt, Verantwortung und viel Erfahrung.

Zum Schauen, Lesen und Hören: Hier.  

Gastronomie und Raumnutzung

Manchmal passiert alles auf einmal: Am Dienstag fiel im Begegnungszentrum ganz unerwartet der Aggregator unseres Tiefkühlraums aus – Chili con carne, Suppe, Brötchen, alles drohte zu tauen.

Zum Glück wurde ebenso schnell gehandelt: Wir organisierten innert kürzester Zeit einen Tiefkühlwagen, der noch am selben Tag auf dem Parkplatz hinter dem Höchhus stand. So blieben alle Lebensmittel gerettet und konnten ohne Unterbruch genutzt werden.

Freiwilligenarbeit⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

Rund 100 engagierte Menschen sind im Dezember für das Kerzenziehen im Einsatz – in Bern und in Thun. Damit alles gut läuft, brauchen wir noch einige zusätzliche Helfer:innen – insbesondere in Bern – für die Schichten im Kerzenziehhäuschen und beim kleinen Gastronomieangebot.

Wer Zeit und Lust hat, darf sich gerne melden: kerzenziehen@generationentandem.ch oder 079 836 09 37. 

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Innovation

Zum ersten Mal hat sich UND Generationentandem in Thun in einem Abstimmungskampf engagiert. Dabei ging es um die Überbauungsordnung für das neue Quartier Bostudenzelg, wo sieben Wohnbaugenossenschaften zusammen mit sozial orientierten Institutionen – darunter auch wir – ein vielfältiges, inklusives Quartier mit preisgünstigem Wohnraum entwickeln wollen.

Die Thuner Stimmbevölkerung hat die Vorlage Ende November deutlich angenommen. Damit ist der Weg frei für die nächste Phase. UND Generationentandem wird im weiteren Prozess involviert bleiben: als Partnerorganisation, die sich für gute Nachbarschaften, soziale Vernetzung und ein lebendiges Zusammenleben im neuen Quartier einsetzt.

Digitale Teilhabe⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

Für die Kursreihe Digitales Wissen war 2025 ein Rekordjahr: Über 400 Teilnehmer:innen haben an unseren Angeboten teilgenommen – so viele wie noch nie.

Und wir machen gleich weiter: Das Programm für das kommende Jahr steht bereits. Mit mehreren neuen Kursleiter und einem erweiterten Angebot wollen wir auch 2026 Menschen jeden Alters sicher und selbstständig in der digitalen Welt begleiten.