Daniela Rohrer erzählt, wie unser Gastroangebot entstand …
Während ich diese Zeilen schreibe, stecken wir noch voll in der Produktionsphase der im Gastrohäuschen im Berner Generationenhaus anzubietenden Happen. Ob sie reissenden Absatz finden oder im Wärmeschrank auf Kundschaft hoffen werden, steht noch in den Sternen.
Im Februar wird es ein Jahr her sein, seit wir im Kerzenzieh-Debriefing beschlossen haben: Im Advent 2025 fallen die Hotdogs weg – wenigstens eine kleine Steigerung im Angebot muss her. Und damit begann die Suche nach Alternativen.
Zu Beginn sprudelte ich vor kreativen – rückblickend in der Umsetzung eher unrealistischen – Ideen, die mich heute zum Schmunzeln bringen. Zwei Beispiele:
- Spinat-Seidentofu-Quiche mit selbstgemachtem Mürbeteig
- Wienerli im handgemachtem Dinkelkuchenteig
Getestet wurde tatsächlich alles – sowohl zuhause als auch in der Küche im Begegnungszentrum von UND Generationentandem.
Nach einiger Zeit meldete sich dann die Einsicht: Der Gesundheitsaspekt würde wohl nur eine Nebenrolle spielen. Also wagte ich mich an «Rough Puff Pastry», die vereinfachte Version eines echten Blätterteigs. Einfacher, ja. Aber auch gleich gut?
Die Erleichterung war gross, als ich in der Küche des Begegnungszentrums entdeckte, dass es diesen Teig fixfertig auf einer 3.5-Meter-Rolle gibt. Eine akzeptable Alternative für mich, der Abfallberge von Verpackungsmaterial ein Graus sind.
Es folgten zahlreiche Degustationen veganer Würstchen verschiedener Hersteller. Zudem fiel die Wahl für das süsse Angebot auf eine Apfel-Birnen-Tasche mit weihnachtlichen Gewürzen. Die Idee dazu kam mir beim nächtlichen Sinnieren über frühere Zeiten: Wie wir uns als Teenies vom Land zuerst bei McDonald’s Burger, Pommes und den legendären Apfeltaschen stärkten, bevor wir durch die angesagten Läden Berns zogen.
Der aktuelle Stand – gefroren und bereit für den Backofen vor Ort:
- Über 300 Wienerli im Teig
- 80 vegane Würstchen im Teig
- 300 Apfel-Birnen-Taschen
- 300 Liter Kürbissuppe, gezaubert von Stephan Marolf an der Hotelfachschule Thun
An dieser Stelle: Lieben Dank, Stephan!