Alle kommenden Veranstaltungen von UND Generationentandem findest du hier⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠.

Unser Mai-Programm ist breit gefächert. Die folgenden Beiträge vertiefen Themen, die uns auch bei den verschiedenen Veranstaltungen beschäftigen. Vielleicht inspiriert dich der eine oder andere Text, persönlich vorbeizukommen und mitzudiskutieren.

Schluss mit Generationenklischees! 

Der Beitrag «Wer bin ich – Gen Z oder einfach 24?», verfasst von Fritz Zurflüh (72), Helmut Segner (71), Tabea Keller (26) und Rebekka Flotron (31), hinterfragt gängige Vorurteile wie die «arbeitsfaule» Generation Z oder die «egoistischen» Babyboomer. Statt in Schubladen zu denken, zeigen wir auf, dass oft die aktuelle Lebensphase prägt und nicht das Geburtsjahr. Ein Plädoyer für mehr Differenzierung, das perfekt zum Generationenforum am 20. Mai passt, wo junge Stimmen selbst zu Wort kommen.

Zum Lesen: Hier.

Digitaler Respekt statt Wilder Westen

Der Rückblick auf das Digitalpodium mit Petra Marty, Simon Tiefenauer und Sandra Lüthi zeigt: Online fehlen oft Blickkontakt und nonverbale Signale, was zu Missverständnissen und einem rauen Ton führt. Statt blosser Verbote für Kinder oder Handy-Free-Zonen plädieren die Expert:innen für begleitete Medienkompetenz und ein bewusstes Hinterfragen der Algorithmen. Diese Haltung zum respektvollen Miteinander – ob digital oder analog – bildet die perfekte Grundlage für unseren nächsten Kurs in der Reihe «Dialogisch» am 21. Mai, in dem wir lernen, wie Konsens und Konsent in schwierigen Gesprächen gelingen kann.

Zum Hören: Hier.

Queer sein und Liebe neu entdecken

Der Generationentalk vom November 2024 zeigt: Trotz «Ehe für alle» bleibt der Alltag für viele queere Menschen, besonders auf dem Land, von Vorurteilen geprägt. Diese Auseinandersetzung mit Lebensentwürfen führt direkt zu unserem nächsten Talk am 26. Mai. Dort diskutieren wir mit der Psychologin und Autorin Ursina Donatsch und Anina Jaussi von «bunt_lieben» über Polyamorie, Vertrauen und die Frage, wie viel Verbindlichkeit offene Beziehungen brauchen.

Zum Schauen: Hier.

Der Mai bringt ein neues Kassensystem

Wusstet ihr, dass UND Generationentandem dieses Jahr zum ersten Mal mehrwertsteuerpflichtig ist? Für unsere Finanzverantwortlichen Anneke Messerli und Verena Allenbach bedeutet das zusätzlichen Aufwand, doch es ist auch ein schönes Zeichen unserer lebendigen Arbeit.

Da unser altes Kassensystem die neuen steuerlichen Anforderungen nicht mehr erfüllen kann, führen wir schrittweise eine neue Lösung ein. Den Start macht der Gastronomiebereich im Höchhus. So stellen wir sicher, dass die Technik mit unserem Wachstum mithält und alle Abrechnungen stimmen.

Auch das beschäftigt uns in diesem bewegten Mai. 

PS: Wir bleiben als Organisation weiterhin gemeinnützig anerkannt und steuerbefreit; von dieser Befreiung ausgenommen ist jedoch die Mehrwertsteuer.

Die Teams hinter allem

Bei UND Generationentandem sind rund 200 Engagierte in sechs verschiedenen Bereichen tätig: Das Team «Forum» und das Team «Mitmachen» planen das Programm, die Kernredaktion leitet die Redaktion, das Gastroteam die Gastronomie im Begegnungszentrum. Das Team «Menschen» verantwortet die Freiwilligenarbeit, das Team «Innovation» den gleichnamigen Bereich, und das Team «Digitale Teilhabe» sorgt dafür, dass Technikhilfe, Kursreihe und Café Digital laufen.

Und klar: In jedem Team ist zwar mindestens eine Vertretung der Geschäftsstelle oder des Vorstands dabei, doch bestehen sie mehrheitlich aus freiwillig Engagierten.

Denn ähnlich wie bei der Kommunikation gilt auch hier: Die stärkste Wirkung entsteht, wenn Menschen selbst aktiv werden. Genauso wie die beste Werbung von euch persönlich kommt, funktioniert auch unser Engagement am besten, wenn jede und jeder nach den eigenen Stärken Verantwortung übernimmt. Für die einen heisst das, konkrete Aufträge auszuführen und anzupacken; für andere liegt die Freude gerade im Planen, Koordinieren und der inhaltlichen Steuerung. Diese Vielfalt macht es aus – in den Themen, den Bereichen und vor allem in den Arten des Einsatzes.

Was sonst noch läuft: Ein Blick auf wohnenUNDleben

Wenn so viel läuft, vergessen wir manchmal, über das zu erzählen, was sonst noch in dieser – mittlerweile recht grossen – Organisation passiert. Zum Beispiel, dass die Arbeitsgruppe «wohnenUNDleben» in den letzten Wochen zwei total spannende Wohnprojekte besucht hat.

«wohnenUNDleben» ist bereits seit einigen Jahren aktiv und Teil unseres Bereichs «Innovation». Die Gruppe besucht Wohnprojekte, nimmt an Weiterbildungen teil, führt Infoveranstaltungen, Vorträge und Workshops durch und wirkt beratend. Kürzlich besuchte sie zum Beispiel das Allmendholz in Horgen und die Aumatt-Siedlung in Hinterkappelen. Tom Ammann (60) hat darüber berichtet.

Zum Lesen: Hier und hier.

Digitale Teilhabe⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

Ebenfalls im Mai: Wir expandieren nach Belp!

Im Mai starteten wir offiziell die Suche nach neuen Technikhelfer:innen für den Raum Belp. Neu bieten wir unsere individuelle Technikhilfe nämlich auch dort an, in Zusammenarbeit mit der Frohsinnkultur. 

Und wir wurden tatsächlich fündig: Weil wir die Ausschreibung gezielt über Instagram in der Region beworben haben, meldeten sich schnell interessierte Personen. In den nächsten Wochen wird Nicolas vier neue Helfer:innen einarbeiten, sodass ab Juni die ersten Technikhilfen in Belp offiziell gebucht werden können.

Neben der Technikhilfe fördern wir die digitale Teilhabe aller auch mit folgenden Angeboten:

Programm