Alle kommenden Veranstaltungen von UND Generationentandem findest du hier.

Elisas und Michelles Geschichte, über die wir beim nächsten Generationentalk am 30. Juni 2026 noch mehr erfahren werden, zeigt, wie stark gesellschaftlicher Druck Lebenswege prägt. Doch auch heute Menschen stehen immer wieder vor schwierigen Entscheidungen zu Familie und Körperlichkeit. Die folgenden Beiträge hinterfragen diese Tabus, beleuchten unterschiedliche Perspektiven und ermutigen zu einer selbstbestimmten Haltung.

Drei Blickwinkel auf den Kinderwunsch

Der Beitrag «Kinderwunsch» von Annemarie Voss (81), Tabea Arnold (31) und Marianne Scheuter (71), beleuchtet die vielfältigen Facetten der Familienplanung. Statt einfacher Antworten zeigen die Autorinnen auf, wie sehr biologische Hürden, das Privileg der freien Entscheidung oder auch Klimaängste die persönliche Wahl beeinflussen. 

Zum Lesen: Hier.

Tabuthema «Abtreibung»

Der Rückblick auf den Generationentalk mit Ann-Sophie Keller (33) und Dr. Helene Huldi (65) bricht ein anhaltendes Tabu. Die Diskussion beleuchtet die rechtliche Lage in der Schweiz, widerlegt Mythen über Reue und zeigt anhand persönlicher Erfahrungen, dass ein Schwangerschaftsabbruch für viele Frauen eine klare Entscheidung ist. 

Zum Hören und Schauen: Hier.

Fokus auf das, was gut läuft

UND Generationentandem ist bekannt dafür, Neues anzustossen. Manchmal gehört zur Weiterentwicklung aber auch, sich von weniger Erfolgreichem zu trennen, um Energie für Neues zu gewinnen. Deshalb haben wir unser Gastronomie-Angebot gestrafft.

Wir stellen den wöchentlichen Burgerabend ein (Burger gibt es weiterhin am Pubquiz oder bei Public Viewings) und nehmen Calzone, Wienerli und Apfeltaschen aus dem regulären Tagesangebot. Der Grund: Der Aufwand stand oft in keinem Verhältnis zur Nachfrage, und unsere Stärke liegt eindeutig bei der Pizza am Freitag.

Was bleibt: Unser bewährtes Kernangebot bleibt bestehen und wird gestärkt: Freut euch weiterhin auf unsere beliebten Pizzas, frischen Tagessalate (wie Reis-, Tabouleh- oder Linsensalat), Grüne Salate, Tagessuppe und Sandwiches.

Wir suchen einen neuen Zivi (ab November)!

Was wäre UND Generationentandem ohne unsere Zivis? Ab November suchen wir einen neuen «Gastro-Zivi» (aktuell ist das Cyril Schürch), der unsere Wirtin Agnès Perrin und die freiwillig engagierten Gastgeber:innen in der Küche unterstützen kann. Kennt ihr vielleicht jemanden, der Lust hat, für den reibungslosen Ablauf im Bistro zu sorgen und beim Kochen mitzuhelfen? Wir suchen eine motivierte Person, die Freude am Umgang mit allen Generationen hat und einfach dort anpackt, wo es gerade braucht.

Kommt dir jemand in den Sinn? Er kann sich gerne bei uns melden: bewerben@generationentandem.ch | 079 836 09 37.

… und à propos Zivi

Am 14. Juni stimmen wir über die Zukunft des Zivildienstes ab. Im Vorfeld dieser wichtigen Abstimmung hatte UND Generationentandem ein Politpodium organisiert, bei dem vier Expert:innen darüber sprachen, was die Revision des Zivildienstgesetzes konkret bedeutet. Die Debatte reichte von der Forderung nach einer stärkeren Armee als «Brandversicherung» bis zur Warnung vor Lücken in Pflege, Schulen und Naturschutz. Die zentrale Frage: Wird die Sicherheit nach aussen auf Kosten der sozialen Resilienz im Innern gestärkt?

Zum Lesen, Hören und Schauen: Hier.

Bildung neu denken: Unser Projekt mit der Beisheim-Stiftung

Seit etwa einem Jahr treffen sich Geschäftsstelle und Vorstand regelmässig zum UND-Board, um gemeinsam die Umsetzung der Strategie von UND Generationentandem zu diskutieren und weiterzuentwickeln. 

Beim letzten UND-Board stand eine zentrale Frage im Fokus: Was bedeutet Bildung für uns? Die Antwort ist klar: Bildung entsteht bei UND Generationentandem auf ganz unterschiedliche Art. Wenn wir zu einem Generationentalk über fürsorgerische Zwangsmassnahmen einladen, ist das ebenso Bildung wie der Austausch im Café digital oder an einem Redaktionstreffen. Es geht immer darum, voneinander zu lernen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Genau diesen Ansatz können wir nun dank einer dreijährigen Förderung der Beisheim-Stiftung weiterentwickeln. Im Projekt «UND Generationentandem als intergenerationelle Bildungsorganisation» werden wir in den kommenden Monaten prüfen, wie wir diese Lernräume noch bewusster gestalten können – sei es durch die Weitergabe bewährter Modelle an andere Organisationen, neue Formate an Schulen oder die gezielte Unterstützung unserer Freiwilligen.

Digitale Teilhabe⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

Neben der individuellen Technikhilfe stehen im Juni im Bereich «Digitale Teilhabe» folgende Angebote auf dem Programm:

Programm