12. bis 14. September 2025

Freitag: 17 bis 02 Uhr
Samstag: 10 bis 02 Uhr
Sonntag: 10 bis 16 Uhr

Liebe Freund:innen

Viele Namen in einer langen Liste und Erzählungen zu Menschen, die ich noch nicht kenne. So ist das Generationenfestival seit etwa einem Monat fast täglich Teil meines Lebens. Die Namen in der Liste sind Menschen, die ihre Zeit mit uns teilen, damit das Generationenfestival vom 12. bis 14. September 2025 ein grosser Erfolg wird. 

Aus diesen vielen Namen in der langen Liste werden nächste Woche in Thun, im Seefeld echte Menschen und Begegnungen. Ich freue mich schon zu sehen, wie eine lange Liste an Namen einen Ort zum Leben erweckt und ihn mit Lachen und schönen Momenten füllt.

Ich freue mich auf den Trubel im Helfer:innenbüro rund um den Schichtwechsel, wenn neue Helfer:innen erwartungsvoll eintreffen, ihre Namensbadges abholen und sich nach einer kleinen Einweisung auf zu ihren Einsätzen machen. Aber auch, wenn die, die mit ihren Schichten fertig sind, etwas müde und geschafft zurückkommen, ihre Namensbadges wieder abgeben und von ihren Erlebnissen berichten.

Neben diesen trubeligen Momenten bin ich auch schon sehr auf die kleinen ruhigen Momente gespannt. Momente, die man fast schon zufällig beobachtet: Menschen, die in der Musik aufgehen, Kinder, die ihrer Familie stolz das geschminkte Gesicht zeigen, Menschen, die sich vor fünf Minuten noch nicht kannten und plötzlich zusammen lachen.

In Vorfreude, 

Theresa Lippert (30)  
Helfer:innenkoordination
aus Deutschland
macht ein 8-wöchtiges Praktikum bei UND Generationentandem

PS. Vielen Dank, dass du diesen Newsletter an Interessierte weiterleitest.  

Wir freuen uns auf alle Künstler:innen, aber …

Celia Kruse (17) aus dem Team, das die Künstler:innen gebucht hat, freut sich besonders auf eifachBEN. Der junge Thuner macht Mundartmusik und sagt über seine Musik: «Ich versuche, sie möglichst eingängig und simpel zu halten, ohne dass sie aber je plump ist.»

Samstag, 20 Uhr, Aussenbühne 

Manuela Reichenbach (47), die im Rahmen von Arbeitsintegration auf der Geschäftsstelle von UND Generationentandem arbeitet, freut sich besonders auf den Pianisten Reto Reichenbach – ihren Cousin. Wer schon mehr über ihn erfahren möchte: Manuela hat ein eindrückliches Porträt über den Musiker geschrieben.

Zum Lesen. Hier.  

Samstag, 17 Uhr, Innenbühne 

Elias Rüegsegger (31), Geschäftsleiter von UND Generationentandem, freut sich besonders auf ELIN . Wir haben sie auf TikTok entdeckt, und wenn ihr ihre Texte hört, versteht ihr (1) warum wir uns so freuen, dass wir sie für das Generationenfestival gewinnen konnten, und (2) dass sie gross rauskommen wird.

Samstag, 19 Uhr, Innenbühne 

Antonietta Pasanisi (58), sie arbeitet ebenfalls auf der Geschäftsstelle von UND Generationentandem, freut sich besonders auf Roberto Brigante⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠. Ein bisschen Italianità , oder besser gesagt Salento . Und wie die Einwohner:innen im Salento sagen: «lu sule, lu mare e lu ientu» – uns genügt lu sule (die Sonne).

Samstag, 16 Uhr, Aussenbühen 

Lucky Wüthrich: Drei Jahre hat Antonietta Pasanisi (58) versucht, ihn zu überzeugen – aber irgendwie war er genau an diesem Septemberwochenende immer anderswo. Und etwas ganz Besonderes: Lucky Wüthrich legt ab November auf unbestimmte Zeit eine Pause ein. Sein Auftritt am Generationenfestival ist einer seiner letzten. Wie Antonietta sagt: «I ha ihn gseh wachse u jetz no dr Abschluss.»

Samstag, 22 Uhr, Aussenbühne 

Der Weg der Demokratie – mitten im Generationenmärit

Demokratie klingt nach trockenen Abstimmungen? Nicht bei UND Generationentandem! Am Generationenfestival wird sie spielerisch, bunt und überraschend. Auf dem Weg der Demokratie kannst du Murmeln ins Stimmungsbarometer werfen, Wünsche an einen Baum hängen, Thun im Memory neu entdecken, Spielgeld verteilen oder beim Begegnungsspiel plötzlich Gemeinsamkeiten mit völlig Fremden finden.

Und ob dieser Weg der Demokratie funktioniert, finden wir kurz vor dem Festival heraus: Von Mittwoch bis Freitag dürfen wir ihn nämlich schon mit ein paar Schulklassen des Gymnasiums Thun ausprobieren.

Die Stationen sind über den ganzen Generationenmärit verteilt – wo übrigens über 60 Organisationen vertreten sind. Und die meisten davon fördern auf irgendeine Art Freiwilligenarbeit und leisten damit einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Für sie ist das Festival eine wichtige Plattform, um sich bekannt zu machen und Menschen für ihre Themen zu sensibilisieren.. 

Also: hingehen, ausprobieren, diskutieren, staunen – und Demokratie mal ganz anders erleben.

Mission: Festival bekannt machen

Abenteuer Flyerverteilen

10'000 Programmhefte, Hunderte Flyer – sie haben den Weg in die Stadt gefunden. Ob am Bahnhof im Bälliz, in Tandems, die sich vorher noch nie gesehen hatten, oder mitten in der Stadt, wo wir sogar auf Künstlerin Sina Lark trafen – unsere Verteilaktionen waren alles andere als langweilig.

Ein grosses Hoch auf alle, die sich dafür hingestellt haben. Denn Hand aufs Herz: So oft wie beim Flyer verteilen wird man sonst nie freundlich, höflich oder auch mal wortlos abgewiesen. Aber genau das macht es ja auch spannend – jede Begegnung eine kleine Geschichte.

Drucken oder nicht drucken?

10'000 Programmhefte haben wir gedruckt. 1,5 Wochen vor dem Generationenfestival kam die alles entscheidende Frage auf: «Brauchen wir mehr?» Es folgte ein epischer Schlagabtausch zwischen Geschäftsleiter und Kommunikation. Wortgefechte, Argumente, Seitenhiebe (natürlich alles mit Kaffee in der Hand).

Am Ende setzte sich die Kommunikation durch: Es werden keine weiteren Programmhefte gedruckt.

Darum unser Aufruf: Wenn du noch irgendwo Programmhefte rumliegen hast – bring sie mit ans Festival. Damit alle, die noch keines ergattert haben, den Weg durch den Festivaldschungel finden. Merci!

Mach mit bei der Mund-zu-Mund-Werbung!

Hast du eine Freundin, die noch nichts vom Generationenfestival weiss? Einen Nachbarn, der noch keine Pläne fürs Wochenende hat? Oder Arbeitskolleg:innen, die Musik lieben? Dann erzähl ihnen vom Generationenfestival!

Das ist das, was uns am meisten bringt: Wenn unsere Unterstützer:innen Werbung für uns machen. Merci, dass du das Festival weiterträgst – von Mensch zu Mensch. 

Hier findest du Bilder und Videos, mit denen du Freund:innen, Nachbar:innen oder Kolleg:innen sofort neugierig machst. 

Aus der Redaktion

Wie alles angefangen hat …

Schon 2017 stellte sich die Frage: Wie erreicht UND Generationentandem mehr Menschen? Aus einer Velo-Tour durch den Kanton Bern wurde die Idee für ein Festival geboren – und heute feiern wir bereits die 7. Ausgabe. Die ganze Geschichte erzählen Elias Rüegsegger (31) und Annemarie Voss (80), die von Anfang an dabei waren, im Gespräch mit Rebecca Horner (24). 

Zum Lesen: Hier. 

Wer kommt, was läuft, warum’s sich 
lohnt …

Wie klingt das Generationenfestival? Wer steht auf der Bühne – und was passiert davor? Unsere Videos, aufbereitet von unserem Praktikanten Kilian Takagawa (24), geben dir schon jetzt einen Vorgeschmack auf drei Tage voller Musik, Begegnungen und Festivalstimmung im Seefeld.

Zum Lesen, Schauen, Hören: Hier.

Das nicht ganz so seriöse FAQ

Wie wird das Wetter sein?  
Sonnig. Wer etwas anderes sagt, lügt.

(Und wenn die Person doch nicht lügt? 
Dann hast du deinen Regenschirm wenigstens endlich sinnvoll eingesetzt.)

Gibt es WLAN? 
Nein. Aber wenn, dann würde es «Sprich mit echten Menschen» heissen.

Wie erkenne ich die Helfer:innen? 
Am orangen Badge – und daran, dass sie gleichzeitig rennen, lächeln und drei Dinge auf einmal erledigen.

Wird fotografiert?  
Ja, aber wir halten nur fest, was du selbst gerne wiedersehen würdest.

Gibt es veganes Essen? 
Ja, und sogar so lecker, dass Fleischesser:innen ins Grübeln kommen.

Gibt es eine Sanität? 
Ja, klar, aber wir hoffen sehr, dass wir keine Premiere feiern und sie zum ersten Mal wirklich brauchen.

Was passiert, wenn ich das Festivalbändeli verliere? 
Dann musst du halt ein neues kaufen – das Generationenfestival verdient es sowieso, doppelt unterstützt zu werden.

Was, wenn ich mich an den Leuten, die Kollekte sammeln, nerve? 
Dann ist das unberechtigt – das Festival kostet UND Generationentandem mehr als 100'000 Franken.

Zum etwas seriöseren FAQ geht’s hier.⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

UND Generationentandem  
Begegnungszentrum Offenes Höchhus  
Höchhusweg 17  
3612 Steffisburg  

UND-Telefon: 079 836 09 37 (Mo-Fr 8-17 Uhr)  

festival@generationentandem.ch  
www.generationenfestival.ch  
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